Ziele mit Weitblick

Bürgerbeteiligung und Transparenz

Viele Menschen in Dinslaken möchten mitbestimmen und mitgestalten. Ich werde den Menschen in unserer Stadt auf Augenhöhe begegnen, Zuhören, Hingucken und Handeln sind meine Stärken!

Dazu lade ich als parteilose Bürgermeisterin von Dinslaken zu Stadtteilgesprächen, Stammtischen, runden Tischen und offene Bürgersprechstunden ein. Größere Bürgerbeteiligung werde ich durch regelmäßige Workshops und Planungsgruppen ermöglichen.

Der regelmäßige direkte Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Verbänden und Institutionen in Dinslaken wird Teil meines Wirkens sein. Durch meine aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben werde ich auch weiterhin unkompliziert und auf Augenhöhe mit den Dinslakenerinnen und Dinslakenern ins Gespräch kommen.

Wohnen

Verantwortung ist für mich mehr als ein Wort – ich gucke hin und handele. Ich setze mich für bezahlbaren und sozial gerechten Wohnraum in unserer Stadt ein. Dinslaken muss allen Menschen ein bezahlbares Zuhause in einer lebenswerten Umgebung sichern. Integration, Inklusion und gemeinsames Handeln sind für mich notwendige Schritte zu einem toleranten Miteinander.

Das Trabrennbahngelände soll unter Berücksichtigung der Ergebnisse aus den Workshops an denen Bürgerinnen und Bürger aus Dinslaken mitbewirkt haben, umgesetzt werden. Bei den Baumaßnahmen muss der wertvolle Baumbestand erhalten und ergänzt werden.

Die hier genannten Gestaltungsaspekte sollen auch auf weitere Bauprojekte im gesamten Stadtraum Dinslakens erweitert werden.

Unterwegs ohne Auto (Mobilität)

Der öffentliche Nahverkehr muss dringend den Bedürfnissen der Menschen in unserer Stadt gerecht werden. Ein integriertes Verkehrskonzept unter Berücksichtigung ökologischer und ökonomischer Aspekte soll neu entwickelt werden. Zügig ist der Entwurf des Stadtbuskonzeptes zur Verbesserung der Versorgung aller Stadtteile umzusetzen und ggf. durch neue Mobilitätsformen zu erweitern. Es braucht einen konkreten Fahrplan für die Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur, damit wir nachhaltig wirtschaften.

Radwege, die ein sicheres und schnelles Fortkommen mit dem Rad ermöglichen sind bei Verkehrsplanungen vorrangig mitzudenken und auszubauen. Ampelschaltungen müssen sich an Radfahr- und Fußgängerströmen orientieren und ein zügiges Vorankommen ermöglichen. Kreuzungsfreie Fußgänger- und Radwege zu zentralen Orten könnten zusätzlich für schnelle Erreichbarkeit und die Sicherheit der Menschen in unserer Stadt sorgen.

Klimafreundliches Dinslaken

Ökologische Gesichtspunkte müssen bei Baumaßnahmen verantwortungsbewusst realisiert werden und Bestandteil von Bebauungskonzepten sein. Dabei muss über die Umsetzung von regenerativen Energiemöglichkeiten nachgedacht und eine lebenswerte grüne Umgebung (Frischluftschneise) mitgedacht werden. Dort wo es möglich ist, sollen Flächen begrünt und Versiegelung von Flächen zurückgebaut werden.

Der ÖPNV und Dinslaken als Fahrradstadt sind ein wichtiger Baustein zu einer klimafreundlichen Politik, aber ein weiterer wichtiger Aspekt ist der schonende Umgang mit Ressourcen.

Städtische Investitionen und Planungen müssen an diesem Leitziel ausgerichtet werden.

Digitalisierung

Digitalen Medien zur Information und Bürgerbeteiligung werden wir in Dinslaken offensiv ausbauen. Der Ausbau der Glasfasernetze muss zeitnah ausgebaut werden, damit Betriebe, Schulen und die Verwaltung die positive Entwicklung im digitalen Bereich vorantreiben können. So stellt Dinslaken sich zukunftsorientiert auf und kann über digitale Medien Verwaltungsprozesse bürgernäher umgesetzt werden und Prozesse können beschleunigt werden.

Grundsätzlich setze ich mich für barrierefreie Angebote im Rahmen einer transparenten Informationspolitik durch verschiedene digitale Medien, wie z.B. Newsletter (in Ton und Schrift), online Umfragen und online Diskussionen ein.

Bildung

Gute Bildung ist weit mehr als moderne Schulgebäude. Die Stadt Dinslaken ist als Schulträger verpflichtet Rahmenbedingungen zu schaffen, die es ermöglichen die Inhalte der Lehrpläne umzusetzen und den Schülerinnen und Schülern den Zugang zu allen Lehrinhalten zu ermöglichen. Die Ansiedlung notwendiger Lernorte muss unbedingt an dem Recht der Schülerinnen und Schüler auf Bildung und die Umsetzbarkeit im Schulalltag (z.B. Turnhallendiskussion) orientiert sein.

Die Zentralisierung des Berufskollegs muss die Verwaltung aktiv vorantreiben. Die bisherige Zeitschiene von 12 Jahren Bauphase muss hinterfragt werden, damit Dinslaken auch in naher Zukunft weiterhin ein attraktiver Standort für berufliche Bildung ist.

Kommunale Bildungslandschaften müssen unter Einbeziehung und Ausgestaltung der beruflichen Bildung und Hochschulkulisse belebt werden.