Chancen Gerechtigkeit

Recht auf Wohnen

Zukunftsfähige Wohnprojekte mit preiswertem Wohnraum sind mein Ziel, denn mit dieser Maßnahme stärken wir Menschen und wirken zunehmender Armut entgegen. Gerade ältere Menschen können ihre Mieten kaum noch zahlen, hier müssen wir Verantwortung übernehmen und Wohnraum vorhalten. Auch in Dinslaken leben viele Kinder in Armut oder sind von Armut bedroht. Wenn wir aktiv werden und bezahlbarer Wohnraum schaffen, sorgen wir für Sicherheit in Familien und bei Alleinerziehenden, dies wirkt sich positiv auch auf die Entwicklung von Kindern aus. Die Förderung von Konzepten zum Aufbau einer lebendigen Nachbarschaft, in der gemeinsames Gestalten möglich ist und miteinander Leben von gegenseitiger Unterstützung geprägt wird ist ein weiteres Ziel. Davon können alle Menschen profitieren.

Fazit: Lebenswerter Wohnraum sichert uns, unseren Kindern und Kindeskindern ein Ort an dem wir zu Hause sind und die Seele baumeln lassen können. Wenn wir bezahlbaren Wohnraum schaffen, profitieren alle davon. Wir müssen für alle Menschen in unserer Stadt gut sorgen und Ihnen bezahlbaren Wohnraum in einer lebenswerten Umgebung vorhalten, so erfahren Dinslakener*innen eine besondere Wertschätzung. Ich behaupte, dass die meisten Menschen die Wertschätzung erfahren, diese weitertragen und auch in Zukunft noch lebens- und liebenswert in diesem Sinne gestalten. Das wären doch schöne Zukunftsaussichten!

Indem wir auch Wohnraum für jüngere Menschen und Familien schafften begegnen wir aktiv der demographischen Entwicklung in unserer Stadt, was eine Verjüngung unserer Stadtgesellschaft zur Folge haben kann und positive Effekte für unser gesellschaftliches Leben und unsere Wirtschaft nach sich zieht.

Bildung als Chance

Kommunale Bildungslandschaften müssen unter Einbeziehung und Ausgestaltung der beruflichen Bildung und Hochschulkulisse belebt werden.

Bei der Standortausgestaltung bei der Zentralisierung des Berufskollegs muss die Verwaltung aktiv vorantreiben. Die bisherige Zeitschiene für die Neugestaltung bis 2035 muss hinterfragt werden, damit Dinslaken auch in naher Zukunft ein attraktiver Standort für berufliche Bildung ist.

Berufliche Aus- und Weiterbildung und sichere Beschäftigungsverhältnisse sollten effektiv unterstützt werden. Ausbildungsplätze gilt es besonders in der Zeit der derzeitigen Krise zu sichern. Investieren sollten wir vorrangig in Beschäftigung, als in Arbeitslosigkeit.

Verlässliche und sichere Kinderbetreuungen ermöglichen Eltern berufliche Perspektiven zu nutzen. Die Betreuungszeiten sollten sich an den Bedarfen der berufstätigen Eltern orientieren. Damit Eltern auch in Krisenzeiten berufstätig sein können, benötigen wir Pandemiekonzepte für Kitas und Schulen, die im Bedarfsfall umgesetzt werden können.

Berufliche Förderprogramme für Frauen müssen aktiv unterstützt und eine Umsetzung der Gleichstellung in Familie und Beruf und Gesellschaft konsequent verfolgt werden.

Chancen ermöglichen

Kinder und Jugendliche müssen wir bei Chancengerechtigkeit besonders in den Fokus rücken. Zu verschieden sind die Startbedingungen in den Ursprungsfamilien und besonders im Bereich von Bildung muss alles unternommen werden, um Kinder zu fördern und Wege in eine sichere Zukunft zu ebnen. Viele Bereiche werden im Rahmen der Jugendhilfe abgedeckt. Wir müssen dafür sorgen, dass Kinder sich als Teil unserer Stadtgesellschaft erleben und sich in unserer Stadt mit unseren Werten an eine offene demokratische Gesellschaft identifizieren können. Unterstützende Maßnahmen, wie z.B. der Gutschein für den Sportverein, kostengünstige Teilnahme an Ferienangeboten, Freizeiten und Fahrten im Rahmen von Städtepartnerschaften müssen intensiv gefördert werden.

Soziale Integration

Menschen, die von sozialer Isolation bedroht oder betroffen sind sollen Beratung und Unterstützung erfahren. Soziale Isolation ist ein schleichender Prozess und kann z.B. ältere Menschen, Alleinerziehende und alleinlebende Personen schnell betreffen und die Verwaltung soll aktiv weitere Angebote schaffen und unterstützen.